Diabetes

Bei Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) handelt es sich um eine Stoffwechsel- Erkrankung. Der Blutzucker des Patienten ist erhöht, weil die Aufnahme von Glucose aus dem Blut in die Zellen gestört ist.

Je früher ein Diabetes erkannt wird, desto besser lässt er sich durch eine Umstellung der Ernährung oder durch Medikamente behandeln.

Unter Blutzucker versteht man allgemein den Glucoseanteil im Blut. Zur Diagnose und Beurteilung eines Diabetes misst man den Blutzuckerwert. Dabei ist allerdings zu be- achten, dass der Blutzuckerwert starken Schwankungen ausgesetzt ist. Entscheidend bei der Messung ist, ob der Patient nüchtern ist oder ob er vor der Messung etwas gegessen hat. Bei kohlenhydratreichen Speisen kann der Blutzuckerwert erhöht sein, obwohl die betreffende Person nicht zuckerkrank ist. Deshalb ist zu empfehlen, den Blutwert bei nüchternem Magen messen zu lassen.

Auch körperliche Aktivitäten (z. B. Sport) oder psychischer Stress können den Blutzuckerwert beeinflussen und es kann leicht passieren, dass ein Diabetes nicht erkannt wird, weil der Blutzucker zufällig gerade niedrig war.

Um einen Diabetes im Frühstadium zu erkennen wird deshalb ein anderer Blutwert, der HbA1c-Wert, gemessen. Der HbA1c-Wert spiegelt den mittleren Blutzuckerwert der letzten 2 – 3 Monate wider. Ist der HbA1c-Wert erhöht wird daraus der Schluss ge- zogen, dass auch der Blutzucker in diesem Zeitraum erhöht war. Der HbA1c-Wert eines gesunden Menschen liegt unter dem Wert 6. Ist der Blutzucker erhöht, wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen und weitere Untersuchungen vornehmen zu lassen. Der Arzt kann feststellen, ob wirklich ein Diabetes vorliegt.
Nur durch eine Behandlung können Spätfolgen vermieden werden.

Hier geht´s zum Diabetes - Risiko - Test

Hier haben wir Ihnen eine interessante Seite: www.lilly-diabetes.de